Wer hat dem wird gegeben. Das ist eine Alltagsweissheit und steht auch schon in der Bibel im Matthäus-Evangelium ( Mt 25,29).
Drittmittel werden gern an Leute vergeben, die schon mal Drittmittel bekommen haben und daher die Spielregeln der Geldgeber gut kennen. Drittmittel bekommt der Silberrücken mit gutem Namen eher als der Newcomer mit einer brillianten Idee. Es kommt eben immer darauf an WER die gute Idee in einen Antrag verwandeln kann, oder so gut vernetzt ist, dass er in einem Konsortium auf der Welle des Erfolgs mitschwimmen kann. Die naive Meinung “Ein guter Antrag kommt immer durch” höhre ich gelegentlich; aber nur von jungen Forschern, die ich nicht demotivieren mag oder von älteren Kollegen ohne große Drittmittelerfahrung. Förderprofis engagieren sich im Vorfeld, so dass ihr Thema im Förderplan auftaucht und haben das Konsortium schon zusammengestellt, wenn der Call rauskommt.
Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Gutachter der Anträge das Geld lieber an ihnen bekannte Personen geben. Das sind natürlich ebenso erfahrene Seniors wie die Gutachter selbst. Ich finde man sollte auch jungen Forschern eine Chance geben, die vielleicht keinen perfekten Antrag formulieren können und noch nicht 10 Jahre Lang im Forschungsfeld publiziert haben. Die DFG hat das Problem erkannt. Aber “erkannt” heisst noch lange nicht “gelöst”. Wie wäre es mit einer Quote für Newcomer? Oder man fördert bevorzugt Projekte mit jungen Koordinatoren/innen. Das hätte den Effekt, dass die erfahrenen Antragsteller gezielt junge Leute in die Konsortien holen müssten. Das Geld wäre in den meisten Fällen nicht schlechter angelegt als bei den Oldies – da bin ich sicher.

In der Wirtschaft heisst sowas ja venture capital und das Prinzip müsste man nur von der kapitalistischen Welt erlernen. Da tut sich natürlich so eine Art Wissenschaftsozialismus schwer: Die Idee ist halt dass es eine Venture Capital geführtes Unternehmen gibt das wie in einer Art Lotterie “spinnerte” Ideen finanziert und wenn dann eine von hundert einschlägt natürlich auch am Gewinn der Idee beteiligt ist.
Es ähnelt im Prinzip der Förderung junger Musiker. Hier kann man auch nicht nur weil in der Jury alte Säcke wie Bohlen sitzen nur noch Thomas Anders und Heino fördern.
Der Vergleich mit der Musikerförderung gefällt mir. Herr Bohlen ist weitsichtig genug keine Heinos zu fördern, sondern ganz im Gegenteil motivierte junge Hartz4 Empfänger unter Vertag zu nehmen. Und mit dieser Strategie hat er Erfolg.
Der gewöhnliche 0815 User lebt, genährt von Mainstream-Nachrichtenquellen, in einer Scheinwelt, die von Gefälligkeitszitaten und Zitierkartellen, aus Auflagenstärken und Sendeleistung von Massenmedien erzeugt wird.
Nicht nur in der Soziologie, sondern auch bezogen auf Traffic im Internet wird in Anspielung auf Mt25,29 von einem Matthäus-Effekt oder Matthäusprinzip gesprochen.
Das derzeitige Netz fördert die Meinungsmache der Reichen und Mächtigen. Reichtum korreliert mit Bekanntheit. Die Agentur, die alle Werbestrategien von viral bis SEO voll ausschöpft, kann sich nicht jeder leisten.
Die Stimme des kleinen Bloggers Unbekannt ist leiser als die des an riesige Propagandamaschinen gekoppelten Medienstars, da ein professionelles Marketing die von Ranking-Algorithmen abgefragten hunderterlei Qualitätskriterien vorgaukelt.
Die von SEO und Suchmaschinenmonopolen erschaffene künstliche Popularität im Web steht in einem bestimmten Verhältnis zu Ethik, Politik, Moral und Lautstärke.
Spannenderweise spielt die Aussage Jesu Christi “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben” auch im Kontext von Information Retrieval und SEO eine große Rolle.
Welche der vielen Wahrheiten wird sich in den Suchmaschinenergebnissen durchsetzen, wenn Jesus DIE Wahrheit, also objektive Wahrheit ist ?
So müßte dann ungeachtet jeglicher citation quotes oder uncitedness von Wissenschaftlern die christliche Wahrheit voller radikalökologischer und antispeziesistischer Gerechtigkeit und Freiheit in den Suchmaschinenergebnissen aufgrund ihres hohen Wahrheitsgehalts ganz vorne stehen, da Qualität von Menge, Gewicht und Autorität der Links,
Autorität, Verständlichkeit, Korrektheit, Objektivität, Signifikanz, Glaubwürdigkeit, Umfang, Relevanz, Ästhetik, Kontaktmöglichkeiten, Gebrauchstauglichkeit, Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit, Gültigkeit, Bedeutung, Übersichtlichkeit, Einmaligkeit, Interaktivität, Multimedialität, Service für den User, Übertragbarkeit, Ausdrucksweise und Pagerank abhängt.
Früher habe ich mich bei vielen Suchmaschinenabfragen grundsätzlich erstmal bis zur 20.Seite der Suchmaschinenergebnisse geklickt, um die qualitativ relevanteren
Informationen zu finden, heute mache ich das nicht mehr, nutze jedoch immer noch mindestens 10 verschiedene Suchmaschinen (auch wenn ich viel mehr kenne).
Joyce Meyer erhält des öfteren für einen einzigen Satz auf Facebook über 50000 “gefällt mir” klicks,
und ihre Ministries gefallen dort immerhin fast 2 Millionen Leuten. Das kann ein Facebook-Nutzer mit wenigen Freunden nicht von sich behaupten.
Erst kürzlich haben die Facebook Data Teams anhand einer Studie die Relevanz von starken Verbindungen nachgewiesen
und auch die Journalistenakademie will uns nahelegen, daß eine gute Social-Media-Strategie in die gesamte PR-Strategie der jeweiligen Organisation eingebettet sein soll.
Und weiter im Neuen Testament : Matthäus 5,37 (auch Jakobus 5,12) könnte vielleicht sogar als Binärcode betrachtet werden? : “Es sei aber eure Rede: Ja, ja; nein, nein; was aber mehr ist als dieses, ist aus dem Bösen”.
Dieser Satz spricht sich wiederum völlig gegen einen fluffigen Schwarm aus redundanten Zitaten, Backlinks und pseudowissenschaftlichen Artikeln aus, die im Aktualitätswahn nur Qualität und Informativität suggerierend verfaßt wurden, um die Anforderungen von Marktmechanismen der publizistischen Medienmaschinen auf dem Informationsmarkt ebenso mechanisch zu bedienen.
sorry, korrektur meines kommentars vorhin: die fb-studie beweist die relevanz von SCHWACHEN verbindungen.
Das derzeitige Netz fördert die Meinungsmache der Reichen und Mächtigen. Reichtum korreliert mit Bekanntheit. Die Agentur, die alle Werbestrategien von viral bis SEO voll ausschöpft, kann sich nicht jeder leisten.
Die Stimme des kleinen Bloggers Unbekannt ist leiser als die des an riesige Propagandamaschinen gekoppelten Medienstars, da ein professionelles Marketing die von Ranking-Algorithmen abgefragten hunderterlei Qualitätskriterien vorgaukelt.
Die von SEO und Suchmaschinenmonopolen erschaffene künstliche Popularität im Web steht in einem bestimmten Verhältnis zu Ethik, Politik, Moral und Lautstärke.
Spannenderweise spielt die Aussage Jesu Christi “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben” auch im Kontext von Information Retrieval und SEO eine große Rolle.
Welche der vielen Wahrheiten wird sich in den Suchmaschinenergebnissen durchsetzen, wenn Jesus DIE Wahrheit, also objektive Wahrheit ist ?
So müßte dann ungeachtet jeglicher citation quotes oder uncitedness von Wissenschaftlern die christliche Wahrheit voller radikalökologischer und antispeziesistischer Gerechtigkeit und Freiheit in den Suchmaschinenergebnissen aufgrund ihres hohen Wahrheitsgehalts ganz vorne stehen, da Qualität von Menge, Gewicht und Autorität der Links,
Autorität, Verständlichkeit, Korrektheit, Objektivität, Signifikanz, Glaubwürdigkeit, Umfang, Relevanz, Ästhetik, Kontaktmöglichkeiten, Gebrauchstauglichkeit, Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit, Gültigkeit, Bedeutung, Übersichtlichkeit, Einmaligkeit, Interaktivität, Multimedialität, Service für den User, Übertragbarkeit, Ausdrucksweise und Pagerank abhängt.
Früher habe ich mich bei vielen Suchmaschinenabfragen grundsätzlich erstmal bis zur 20.Seite der Suchmaschinenergebnisse geklickt, um die qualitativ relevanteren
Informationen zu finden, heute mache ich das nicht mehr, nutze jedoch immer noch mindestens 10 verschiedene Suchmaschinen (auch wenn ich viel mehr kenne).
Joyce Meyer erhält des öfteren für einen einzigen Satz auf Facebook über 50000 “gefällt mir” klicks,
und ihre Ministries gefallen dort immerhin fast 2 Millionen Leuten. Das kann ein Facebook-Nutzer mit wenigen Freunden nicht von sich behaupten.
Erst kürzlich haben die Facebook Data Teams anhand einer Studie die Relevanz von SCHWACHEN Verbindungen nachgewiesen
und auch die Journalistenakademie will uns nahelegen, daß eine gute Social-Media-Strategie in die gesamte PR-Strategie der jeweiligen Organisation eingebettet sein soll.
Und weiter im Neuen Testament : Matthäus 5,37 (auch Jakobus 5,12) könnte vielleicht sogar als Binärcode betrachtet werden? : “Es sei aber eure Rede: Ja, ja; nein, nein; was aber mehr ist als dieses, ist aus dem Bösen”.
Dieser Satz spricht sich wiederum völlig gegen einen fluffigen Schwarm aus redundanten Zitaten, Backlinks und pseudowissenschaftlichen Artikeln aus, die im Aktualitätswahn nur Qualität und Informativität suggerierend verfaßt wurden, um die Anforderungen von Marktmechanismen der publizistischen Medienmaschinen auf dem Informationsmarkt ebenso mechanisch zu bedienen.